Meer sehen - Bewusstes Wahrnehmen und kreative Fotografie – eine inspirierende Woche an der Ostsee bis
Fotografieren lernen beginnt mit bewussterem Sehen: Licht wahrnehmen, Formen erkennen, den richtigen Ausschnitt wählen und entscheiden, was im Bild wichtig ist – und was nicht.
Auf Usedom lernen die Teilnehmenden, Motive genauer zu beobachten und fotografisch klarer umzusetzen. Gearbeitet wird mit Standort, Perspektive, Licht, Fläche, Linien, Vorder- und Hintergrund, Nähe und Distanz. Jedes Bild wird als bewusste Entscheidung verstanden: Was soll sichtbar werden? Welche Wirkung entsteht? Wann trägt ein Bild?
Fotografische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Gearbeitet wird mit Kamera oder Smartphone. Draußen wird beobachtet, ausprobiert und fotografiert; drinnen werden die entstandenen Bilder gemeinsam betrachtet, besprochen und weiterentwickelt. So entsteht mehr Sicherheit in Wahrnehmung, Gestaltung, Auswahl und Bildwirkung.
Der berufliche Nutzen liegt in der Entwicklung visueller Kompetenz. Wer bewusster sieht, kann Informationen besser ordnen, Wesentliches schneller erkennen, Inhalte anschaulicher präsentieren und Entscheidungen klarer begründen – Fähigkeiten, die in Kommunikation, Präsentation, Teamarbeit und kreativen Prozessen wirksam werden.
Zeit für bewusstes Wahrnehmen
Wir fahren nach Usedom, wenn es an der Ostsee ruhig geworden ist. Wenn Farben feiner werden, Linien klarer, Strukturen sichtbarer.
In dieser besonderen Novemberwoche nehmen wir uns Zeit für das, was im Alltag oft zu kurz kommt: bewusstes Wahrnehmen und Sehen.
Fotografie als Werkzeug des Sehens
Fotografie ist dabei unser Werkzeug. Nicht, um möglichst viele schöne Bilder zu sammeln. Sondern um den Blick zu schärfen. Um genauer zu beobachten. Um zu verstehen, warum ein Bild wirkt – und warum ein anderes vielleicht nur korrekt aussieht.
Fragen, die den Blick verändern
Was trägt ein Bild? Was stört? Was bleibt hängen? Was darf weg? Diese Fragen begleiten uns durch die Woche. Sie führen uns weg vom schnellen Fotografieren und hin zu einem ruhigeren, bewussteren Sehen.
Offen für Kamera und Smartphone
Dabei geht es nicht um technische Perfektion. Eine Kamera ist willkommen. Ein Smartphone auch. Wichtiger als die Ausrüstung ist die Bereitschaft, sich einzulassen: auf die Landschaft, auf fotografische Übungen, auf Bildbesprechungen, auf den Austausch in der Gruppe und auf den eigenen Blick.
Bilder gemeinsam verstehen
Ein wichtiger Teil der Woche sind die gemeinsamen Bildbesprechungen. Wir schauen nicht nur darauf, was fotografiert wurde, sondern auch darauf, wie die Aufnahmen wirken: durch Standpunkt, Auswahl, Reduktion oder durch das, was bewusst offen bleibt. Im Austausch lernen wir, Beobachtungen genauer in Worte zu fassen, Unterschiede wahrzunehmen und den eigenen Blick besser zu verstehen.
Ein klar geführter Lernprozess
Wir arbeiten praktisch und reflektierend. Wir fotografieren draußen, wählen Bilder aus, besprechen sie gemeinsam und sichern unsere Erkenntnisse. So entsteht ein klar geführter Lernprozess, der fotografische Gestaltung mit visueller Wahrnehmung, Konzentration und Kommunikation verbindet. Die Schwerpunkte des Workshops liegen unter anderem auf Farbe, Form, Standpunkt, Ruhe, Bewegung, Reduktion, Freiraum, Bildauswahl und gemeinsamer Reflexion.
Wahrnehmung als berufliche Stärke
Diese Woche ist viel mehr als ein Fotokurs an der Ostsee. Sie ist eine berufliche Weiterbildung für Menschen, die genauer wahrnehmen, klarer auswählen und bewusster gestalten möchten. Für alle, die in Kommunikation, Gestaltung, Beratung, Bildung, Präsentation, Konzeptarbeit, Marketing, Fotografie oder kreativen Prozessen tätig sind. Und für Menschen, die spüren: Mein Blick ist ein wichtiges Werkzeug – beruflich wie persönlich.
Ein schönes Zuhause für intensive Tage
Unser Zuhause für diese Tage ist das komfortable SEETELHOTEL Pommerscher Hof in Heringsdorf. Das Haus liegt zentral im Seebad, nur wenige Schritte von Strandpromenade und Ostseestrand entfernt, und bietet damit einen angenehmen, verlässlichen Rahmen für eine intensive Woche am Meer. Wintergartenrestaurant, Wellnessmöglichkeiten und die Nähe zum Wasser sorgen dafür, dass Konzentration, Erholung und Austausch gut zusammenfinden. Besonders wichtig: Die Vollverpflegung ist bereits inklusive – mit tollem Frühstücksbuffet, leichtem Mittagsimbiss und Abendessen. Die Mahlzeiten geben den Tagen Struktur und schaffen Raum für Gespräche, Reflexion und alles, was zwischen den Arbeitseinheiten weiterwirkt. Zugleich bleibt genug Raum, Eindrücke nachklingen zu lassen und wieder bei sich anzukommen.
Was wir mitnehmen
Am Ende der Woche nehmen wir nicht einfach Fotos mit nach Hause. Wir nehmen Bilder mit, die zeigen, was in diesen Tagen sichtbar geworden ist: vielleicht eine neue Ruhe, vielleicht mehr Klarheit, vielleicht ein Motiv, das man früher übersehen hätte. Und vor allem nehmen wir einen geschärften Blick mit. Mehr Sicherheit in der Bildauswahl. Mehr Vertrauen in die eigene Wahrnehmung. Und die Erfahrung, dass Sehen nicht nur passiert – sondern sich üben, vertiefen und verändern lässt.
Meer sehen auf Usedom richtet sich an Menschen, die Fotografie nicht nur als Technik, sondern als Weg zu bewussterem Wahrnehmen erleben möchten. An Menschen, die genauer hinschauen, Bildwirkung besser verstehen und dem eigenen Blick mehr Vertrauen geben wollen. Von der Ostsee nehmen wir nicht nur Bilder mit, sondern auch mehr Klarheit dafür, was unsere Aufmerksamkeit anzieht, was ein Bild besonders macht und was sichtbar wird, wenn wir bewusster wahrnehmen.
Trainerin und Trainer
Swantje Blum ist Art Directorin und Designerin bei YOMOMO, einer Agentur für Kommunikation und Design. Ihren beruflichen Weg begann sie mit dem Fotodesign-Studium an der FH Dortmund, später verlagerte sie ihren Schwerpunkt auf Grafikdesign, visuelle Konzeption und Bildauswahl. Seit vielen Jahren beschäftigt sie sich mit der Wirkung von Bildern, mit Komposition, Reduktion und der Frage, was ein Bild klar, stimmig und stark macht.
Im Workshop begleitet sie die Teilnehmenden mit einem ruhigen, aufmerksamen Blick – nicht erst beim späteren Betrachten der Bilder, sondern schon draußen, mitten im fotografischen Prozess. Sie unterstützt dabei, genauer hinzusehen, Motive weiterzuentwickeln, neue Möglichkeiten im Bestehenden zu entdecken und Schritt für Schritt sicherer zu werden in dem, was man sieht und wie man darauf fotografisch reagiert. Dabei geht es ihr nicht um Perfektion, sondern um Wahrnehmung, Klarheit und darum, dem eigenen Blick mehr zu vertrauen.
Neben ihrer gestalterischen Arbeit bringt Swantje viel Erfahrung in Beratung, Teamleitung und der Begleitung kreativer Prozesse mit. Als IHK-zertifizierte Kommunikationstrainerin hat sie zudem ein gutes Gespür dafür, Gruppen aufmerksam, klar und wertschätzend zu begleiten. So entsteht ein Rahmen, in dem die Teilnehmenden ihre Wahrnehmung vertiefen, im Tun sicherer werden und den eigenen visuellen Ausdruck bewusster entwickeln können.
André Abbenhaus ist Fotograf, Kreativdirektor und Inhaber von YOMOMO, einer Agentur für Kommunikation und Design. Seit vielen Jahren arbeitet er an der Schnittstelle von Wahrnehmung, Bild, Sprache und Gestaltung. Seine fotografische Arbeit ist geprägt von einem genauen, wachen Blick und von der Überzeugung, dass gute Bilder nicht nur zeigen, was da ist, sondern etwas sichtbar machen.
Im Workshop begleitet er die Teilnehmenden dabei, bewusster zu sehen, klarer zu fotografieren und die eigene Wahrnehmung zu vertiefen. Dabei bringt er nicht nur seine Erfahrung als Fotograf ein, sondern auch sein Wissen aus Konzeption, Kommunikation und Bildsprache. Als IHK-zertifizierter Kommunikationstrainer und systemischer Coach hat er zudem viel Erfahrung darin, Prozesse aufmerksam zu begleiten, Fragen zu stellen und Menschen darin zu unterstützen, den eigenen Blick zu klären und fotografisch umzusetzen.
Besonders wichtig ist André, die Teilnehmenden draußen im Fotografieren zu begleiten: im Wahrnehmen, im Reagieren auf eine Situation, im Wechsel des Standpunkts und im Entdecken dessen, was leicht übersehen wird. Ihn interessiert weniger das Offensichtliche als das, was sich erst beim genaueren Hinsehen zeigt. Im Workshop geht es ihm darum, den Blick beweglicher zu machen, neue Möglichkeiten im Bestehenden zu entdecken und Vertrauen in die eigene fotografische Wahrnehmung zu stärken – aufmerksam, zugewandt und mit Freude am Entdecken. Instagram: @andre_abbenhaus_natur
Wir freuen uns sehr dich auf Usedom begrüßen zu dürfen
Gut zu wissen
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Keine fotografischen Vorkenntnisse erforderlich.
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Smartphone oder Kamera, wetterfeste Kleidung, ggf. Laptop/Tablet zur Bildauswahl sind Voraussetzung für eine erfolgreiche Teilnahme.
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Anreise und erstes Treffen am Abend: So. 15.11.2026, Ende des Workshops: Fr. 20.11.2026 gegen 14 Uhr
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Maximal 12 Teilnehmende.
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Der Workshop ist aufgrund der örtlichen Gegebenheiten und der praktischen Übungen im Außenraum nicht barrierefrei. Teilnehmende sollten in der Lage sein, kleinere Strecken bis ca. 5 km auf Naturwegen, am Strand und bei wechselhaftem Wetter eigenständig zurückzulegen. Bei Mobilitätseinschränkungen bitten wir vor der Anmeldung um Rücksprache, damit wir gemeinsam prüfen können, ob eine Teilnahme sinnvoll und sicher möglich ist.
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Die Arbeitgeberinformationen zur Beantragung dieses Bildungsurlaubs, inklusive dem Stundenplan und wichtigen Informationen, kannst Du herunterladen, wenn Du dem Link in Deiner Bestätigungs-E-Mail folgst. In Deinem persönlichen Konto findest Du auch nach Abschluss der Maßnahme Deine Teilnahmebescheinigung.
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Wir empfehlen den Abschluss einer Seminar-Rücktrittsversicherung, sofern keine gültige Reise-Rücktrittsversicherung vorliegt. Beispiele in denen erstattet wurde
Anerkannt in folgenden Bundesländern
- Baden-Württemberg
- Nordrhein-Westfalen
- Saarland
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SEETELHOTEL Pommerscher Hof, Heringsdorf