Zeitlos am Meer bis


Achtsam fotografieren an der Ostsee – eine inspirierende Woche, in der Bilder zueinander finden

Im November gehört die Ostsee wieder sich selbst. Die Strände sind leer, der Himmel ist weit und die Möwen spielen mit dem Wind über dem Meer. Wellen legen Treibgut an den Strand, Bäume geben ihre letzten Blätter frei. Die Natur übernimmt die Hauptrolle. Und wer sich darauf einlässt, merkt: Noch bevor wir fotografieren, verändert sich etwas in der Art, wie wir schauen.



Zeit für achtsames Wahrnehmen

In dieser Woche üben wir, nicht sofort zum nächsten Motiv zu gehen. Wir bleiben, schauen, warten, lassen Eindrücke wirken. Manchmal ist es ein kleines Fundstück am Strand, manchmal die Bewegung des Wassers, manchmal eine Veränderung im Licht. Nicht alles, was sehenswert ist, drängt sich auf. Manche Bilder entstehen erst, wenn wir einem Moment genügend Aufmerksamkeit schenken. Die Fotografie hilft uns dabei, präsenter zu werden für das, was uns begegnet – und für das, was es in uns auslöst.


Der Blick bekommt Zeit

Fotografie hilft uns, bei dem zu bleiben, was gerade da ist. Wir schauen, verändern den Standpunkt, gehen näher heran oder lassen Abstand. Wir warten auf einen Augenblick, auf Licht, auf eine Veränderung. Nicht alles muss sofort zum Bild werden. Manches entsteht erst, wenn wir eine Weile bleiben. Kleine Achtsamkeitsübungen unterstützen uns dabei, präsenter zu werden und bewusster wahrzunehmen, bevor wir fotografieren.


Draußen dem Leisen folgen

Unsere Motive finden wir in der Natur: am Strand und in den Dünen, am Wasser, auf Wiesen, Wegen und am Rand des Waldes. Wir achten auf Licht, Wind, Spuren, kleine Veränderungen und stille Momente. Manchmal entsteht ein Bild aus einer klaren Idee. Manchmal aus Geduld. Manchmal aus dem, was erst auffällt, wenn wir länger bleiben.



Vom einzelnen Bild zur eigenen Serie

Im Mittelpunkt steht nicht das einzelne perfekte Foto. Im Laufe der Woche entwickelt jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer eine kleine persönliche Bildserie. Das Thema ist frei wählbar. Sie kann aus einem Motiv entstehen, aus einer Stimmung, aus einem wiederkehrenden Detail oder aus einer Empfindung, die beim Fotografieren spürbar wird. Was zieht mich immer wieder an? Welche Bilder tragen mein Thema? Was gehört zusammen? Im gemeinsamen Sichten und Besprechen lernen wir, Bilder bewusster auszuwählen, Zusammenhänge zu erkennen und die eigene Wahrnehmung in Worte zu fassen. Schritt für Schritt wird sichtbar, welche Bilder zusammengehören und welche Geschichte sie erzählen.



Gemeinsam sehen, ohne zu vergleichen

Der Austausch in der Gruppe ist ein wichtiger Teil des Workshops. Wir sprechen über Bilder, über Ideen, über Auswahl und Wirkung. Dabei geht es nicht um Konkurrenz und nicht um Bewertung im Sinne von besser oder schlechter. Wir lernen, eigene Wahrnehmungen in Worte zu fassen, anderen aufmerksam zuzuhören und unterschiedliche Sichtweisen als Bereicherung zu nutzen. So wird der Blick der anderen nicht zum Maßstab, sondern zur Erweiterung der eigenen Wahrnehmung. Gerade daraus entsteht oft neue Klarheit für die eigene Arbeit.



Zeit miteinander, Zeit allein

Diese Woche lebt von einem guten Wechsel: gemeinsame Mahlzeiten, Gespräche und geteilte Erfahrungen, aber auch eigene Wege, stille Momente und Zeit für sich. Jede und jeder bestimmt das eigene Tempo. Es gibt keinen Druck, kein Müssen, kein ständiges Produzieren. So bleibt Raum für das, was achtsames Fotografieren braucht: Ruhe, Begegnung und den eigenen Rhythmus.



Offen für Kamera und Smartphone

Die Ausrüstung steht nicht im Mittelpunkt. Wer mit einer hochwertigen Kamera arbeitet, ist genauso willkommen wie jemand, der mit dem Smartphone fotografiert. Entscheidend ist nicht die Technik, sondern die Bereitschaft, sich einzulassen: auf den Moment, auf die eigene Wahrnehmung und auf das, was ein Motiv in einem auslöst. Es geht nicht um das perfekte Bild, sondern um Fotografien, die etwas von dem zeigen, was wir draußen erleben und empfinden.



Ein klarer Rahmen für den eigenen Blick

Der Workshop verbindet praktisches Fotografieren, achtsame Wahrnehmung, gemeinsame Reflexion und bewusste Bildauswahl. Wir sammeln Eindrücke, sichten Bilder, sprechen über Auswahl, Rhythmus und Zusammenhang und bereiten die persönliche Serie für den Druck vor. So entsteht ein klar strukturierter Lernprozess, der Konzentration, Kreativität, Selbstwahrnehmung, Dialogfähigkeit und bewusste Gestaltung fördert.



Achtsame Wahrnehmung als berufliche Kompetenz

Zeitlos am Meer ist eine Weiterbildung für Menschen, die ihre Aufmerksamkeit schulen, bewusster auswählen und klarer kommunizieren möchten. Die Woche stärkt Fähigkeiten, die auch im beruflichen Kontext wichtig sind: konzentriert arbeiten, Wesentliches erkennen, Entscheidungen treffen, Feedback geben, Ideen teilen und aus einzelnen Beobachtungen ein zusammenhängendes Ergebnis entwickeln. Das ist wertvoll für Menschen aus Kommunikation, Gestaltung, Beratung, Bildung, Marketing, Fotografie, Konzeptarbeit und allen Bereichen, in denen Wahrnehmung, Kreativität und klare Auswahl eine Rolle spielen.



Ein Haus direkt am Meer

Unser Zuhause für diese Tage ist das Ostseehotel Ahlbeck auf Usedom. Das 4 ½-Sterne-Hotel liegt direkt an der Strandpromenade und damit genau dort, wo dieser Workshop hingehört: nah am Wasser, nah am Licht. Es bietet einen komfortablen Rahmen für eine ruhige und zugleich intensive Woche. Die Vollverpflegung ist bereits inklusive – mit Frühstücksbuffet, leichtem Mittagsimbiss und gemeinsamem Abendessen. Die Mahlzeiten geben der Woche gemeinsame Zeiten für Gespräche, Austausch und alles, was zwischen den Arbeitseinheiten weiterwirkt. Zugleich bietet das inkludierte Wellness-Angebot mit Schwimmbad und Sauna die Möglichkeit, sich zurückzuziehen, Eindrücke nachklingen zu lassen und stille Momente für sich zu haben. Die Woche bleibt dadurch gut gehalten: komfortabel, verbindend und mit genügend Freiraum für den eigenen Rhythmus.



Was wir mitnehmen

Am Ende der Woche steht eine persönliche Bildserie. Sie wird gedruckt und zum Abschluss in einer kleinen Ausstellung gezeigt. Dadurch bekommt das, was in diesen Tagen entstanden ist, eine sichtbare Form. Jede und jeder nimmt nicht nur einzelne Fotos mit nach Hause, sondern eine verdichtete Auswahl, die etwas vom eigenen Blick, vom Meer und von der Atmosphäre dieser Woche erzählt.
Darüber hinaus bleibt die Erfahrung, achtsamer zu schauen, bewusster auszuwählen und dem eigenen Empfinden mehr zu vertrauen. Dazu kommt die Erinnerung daran, wie wohltuend es sein kann, Ideen zu teilen, ohne sich zu vergleichen – und wie viel entstehen kann, wenn Aufmerksamkeit, Ruhe und Austausch zusammenkommen.



Zeitlos am Meer auf Usedom richtet sich an Menschen, die Fotografie als achtsamen Zugang zur Welt erleben möchten. An Menschen, die sich auf Natur, Stille, Austausch und den eigenen Rhythmus einlassen. Aus dieser Woche nehmen wir gedruckte Bilder mit – und die Erfahrung, dass Fotografien nicht nur zeigen können, was wir gesehen haben, sondern auch, was uns berührt hat.



Trainerin und Trainer

Swantje Blum ist Art Directorin und Designerin bei YOMOMO, einer Agentur für Kommunikation und Design. Ihren beruflichen Weg begann sie mit dem Fotodesign-Studium an der FH Dortmund, später verlagerte sie ihren Schwerpunkt auf Grafikdesign, visuelle Konzeption und Bildauswahl. Seit vielen Jahren beschäftigt sie sich mit der Wirkung von Bildern, mit Komposition, Reduktion und der Frage, was ein Bild klar, stimmig und stark macht.

Im Workshop begleitet sie die Teilnehmenden mit einem ruhigen, aufmerksamen Blick – nicht erst beim späteren Betrachten der Bilder, sondern schon draußen, mitten im fotografischen Prozess. Sie unterstützt dabei, genauer hinzusehen, Motive weiterzuentwickeln, neue Möglichkeiten im Bestehenden zu entdecken und Schritt für Schritt sicherer zu werden in dem, was man sieht und wie man darauf fotografisch reagiert. Dabei geht es ihr nicht um Perfektion, sondern um Wahrnehmung, Klarheit und darum, dem eigenen Blick mehr zu vertrauen.

Neben ihrer gestalterischen Arbeit bringt Swantje viel Erfahrung in Beratung, Teamleitung und der Begleitung kreativer Prozesse mit. Als IHK-zertifizierte Kommunikationstrainerin hat sie zudem ein gutes Gespür dafür, Gruppen aufmerksam, klar und wertschätzend zu begleiten. So entsteht ein Rahmen, in dem die Teilnehmenden ihre Wahrnehmung vertiefen, im Tun sicherer werden und den eigenen visuellen Ausdruck bewusster entwickeln können.

André Abbenhaus ist Fotograf, Kreativdirektor und Inhaber von YOMOMO, einer Agentur für Kommunikation und Design. Seit vielen Jahren arbeitet er an der Schnittstelle von Wahrnehmung, Bild, Sprache und Gestaltung. Seine fotografische Arbeit ist geprägt von einem genauen, wachen Blick und von der Überzeugung, dass gute Bilder nicht nur zeigen, was da ist, sondern etwas sichtbar machen.

Im Workshop begleitet er die Teilnehmenden dabei, bewusster zu sehen, klarer zu fotografieren und die eigene Wahrnehmung zu vertiefen. Dabei bringt er nicht nur seine Erfahrung als Fotograf ein, sondern auch sein Wissen aus Konzeption, Kommunikation und Bildsprache. Als IHK-zertifizierter Kommunikationstrainer und systemischer Coach hat er zudem viel Erfahrung darin, Prozesse aufmerksam zu begleiten, Fragen zu stellen und Menschen darin zu unterstützen, den eigenen Blick zu klären und fotografisch umzusetzen.

Besonders wichtig ist André, die Teilnehmenden draußen im Fotografieren zu begleiten: im Wahrnehmen, im Reagieren auf eine Situation, im Wechsel des Standpunkts und im Entdecken dessen, was leicht übersehen wird. Ihn interessiert weniger das Offensichtliche als das, was sich erst beim genaueren Hinsehen zeigt. Im Workshop geht es ihm darum, den Blick beweglicher zu machen, neue Möglichkeiten im Bestehenden zu entdecken und Vertrauen in die eigene fotografische Wahrnehmung zu stärken – aufmerksam, zugewandt und mit Freude am Entdecken. Instagram: @andre_abbenhaus_natur


Wir freuen uns sehr dich auf Usedom begrüßen zu dürfen



Gut zu wissen

  • Keine fotografischen Vorkenntnisse erforderlich.

  • Smartphone oder Kamera, wetterfeste Kleidung, ggf. Laptop/Tablet zur Bildauswahl sind Voraussetzung für eine erfolgreiche Teilnahme.

  • Anreise und erstes Treffen am Abend: So. 08.11.2026, Ende des Workshops: Fr. 20.11.2026 gegen 14 Uhr

  • Maximal 12 Teilnehmende.

  • Die Arbeitgeberinformationen zur Beantragung dieses Bildungsurlaubs, inklusive dem Stundenplan und wichtigen Informationen, kannst Du herunterladen, wenn Du dem Link in Deiner Bestätigungs-E-Mail folgst. In Deinem persönlichen Konto findest Du auch nach Abschluss der Maßnahme Deine Teilnahmebescheinigung.

  • Wir empfehlen den Abschluss einer Seminar-Rücktrittsversicherung, sofern keine gültige Reise-Rücktrittsversicherung vorliegt. Beispiele in denen erstattet wurde


Anerkannt in folgenden Bundesländern

  • Baden-Württemberg
  • Nordrhein-Westfalen
  • Saarland

zurück zur Übersicht aller aktuellen PRIME-EDU - Angebote


Ostseehotel, Ahlbeck

bis
Zum Kalender hinzufügen

Produkte

Seminarplatz - inkl. Einzelzimmer und Vollverpflegung

Zur Verpflegung gehören bei diesem Seminar:

  • Vollverpflegung, 3 1/2 ***
  • Seminargetränke, alkoholfrei
Reservierung durch Anzahlung

Reservierung durch Anzahlung

Wenn der ArbG den Bildungsurlaub noch genehmigen muss.
Der Endpreis liegt 1.490,00€.

Aktuell verfügbar: 12

100,00 € inkl. 19% MwSt.

Reservierung durch Anzahlung  [Firmentarif]

Reservierung durch Anzahlung [Firmentarif]

Ich werde von meinem ArbG delegiert.
Der Endpreis beträgt 1.979,35 €.

Aktuell verfügbar: 12

100,00 € inkl. 19% MwSt.

Mehr Informationen